Integration von professionellen Fotokameras
Auch im Bereich der Ermittlung und Überwachung haben Fotokameras ihre Bedeutung gegenüber der Videotechnik nicht verloren. Moderne digitale Spiegelre flexkameras bieten Auflösungen bis hin zu 50 MPixel und eine gegenüber den Videokameras vielfach größere und somit lichtempfindlichere Sensorfläche.
Über eine neue Schnittstelle in den Schille Videosystemen können nun erstmals Aufnahmen der Kameras Live in das Videomanagement übernommen werden. Je nach Kameratyp erfolgt die Anbindung dabei über WLAN oder USB an einen Videoserver. Dieser speichert die Bilder im Moment der Aufnahme und stellt sie den Video-Leitständen als Bildsignal zur Verfügung. Die Auslösung kann dabei an der Kamera oder direkt am Leitstand erfolgen.
Externe Bediengeräte
Externe Bediengeräte Die Bedienung der Videosysteme über die Programmoberflächen und die Tastatur stellt nicht immer eine optimale Lösung für die Arbeitsplätze des Videomanagements dar.
Um den Anwendern die gewohnte Umgebung der analogen Videotechnik zu bieten, können an den Arbeitsplätzen Bedienpulte und Joysticks der verschiedensten Hersteller angeschlossen werden. Zur Zeit bestehen Schnittstellen zu Panasonic und Pelco Bedienpulten, Contour Shuttle sowie zu 3DConexxion, Axis und diversen USB-Joysticks unterschiedlicher Hersteller.
Dekoder-Betrieb
Der Dekoder-Betrieb gestattet es, die digitalen Videoströme in ein analoges Videosignal zu wandeln, um es auf Videomonitoren darzustellen oder in analoge Kreuzschienen einzuspeisen. Eine Gateway-Funktion in den Videoservern gestattet es, die Dekoder herstellerunabhängig zu betreiben. In diesem Fall werden die Videoströme der unterschiedlichen Hersteller auf das Protokoll des Dekoders konvertiert. Die Aufschaltung der Dekoder erfolgt analog zur Anzeige der digitalen Anzeigen über die Arbeitsplätze des Videomanagements.
Videowände
Digitale Videowände ergänzen oder ersetzen die bisher in der analogen Videowelt verbreiteten Monitorwände.
Der Zugriff erfolgt, abhängig von den Benutzerrechten, über die Arbeitsplätze. Weiterhin können Aufschaltungen durch externe Ereignisse und über eine OPC-Schnittstelle gesteuert werden. Zur Steuerung der Videoquellen oder zum Aufruf der Wiedergabe können die Signale der Videowände von den Arbeitsplätzen übernommen und bearbeitet werden.
Neben rein digitalen Lösungen auf Basis von Netzwerkclients können auch die Analog- Dekoder Bestandteil der Videowand-Lösungen sein.
Integration analoger Bestandstechnik
Vor der Einführung der digitalen Videotechnik basierten Überwachungsanlagen im wesentlichen auf analogen Kreuzschienen und parallel angeschlossenen Aufzeichnungssystemen. Nicht immer werden diese Einrichtungen jedoch ersetzt, sondern sollen durch die neuen digitalen Komponenten ergänzt werden.
Unsere Videosysteme unterstützen diese Aufgabe mit einer Vielzahl von Schnittstellen und Funktionen, die eine für den Bediener transparente Integration der Bestandstechnik ermöglichen.
Für die Positionierung der Schwenk-/Neigekameras stehen zu diesem Zweck an den Servern bis zu 8 Leitungen mit individuellen Steuerungsprotokollen zur Verfügung und können jeweils bis zu 64 Kameras ansteuern. Weiterhin halten wir für eine Vielzahl von Videokreuzschienen Schnittstellen bereit, die eine Auswahl und Steuerung der Quellen ermöglichen. Die Zusammenführung der Videosignale erfolgt dabei über digitale Videoenkoder.
